Literatur und Gesellschaft – ein konfliktreiches Verhältnis von Beginn an von Bernhard Schäfers

Was bleibet aber, stiften die Dichter. Friedrich Hölderlin, Andenken

1. Von der jüdischen Tradition und der Antike bis zur Aufklärung

Für unseren Kulturkreis, den abendländisch-christlich-jüdischen, können wir seit Homer im neunten vorchristlichen Jahrhundert und den Schriften des Alten Testaments (AT) einen Zusammenhang von Wortkultur, erst mündlich, dann schriftlich, ausmachen, der alle Bereiche des religiösen, kulturellen und politischen Lebens erfasste. Zur jüdisch-christlichen Tradition gehört, dass sich Gott vor allem durch das Wort offenbart. „Gott sprach“, heißt es im AT. Das Neue Testament verkündet durch die Evangelien und andere Schriften Gottes Wort. Bis zur Wiederbelebung der Antike in der Renaissance wird es in der Lebensführung, der Philosophie und Kunst zum Maßstab.

Die Verschriftlichung der Ilias und Odyssee fiel etwa in die gleiche Zeit, als auch die Thora und die Lehr- und Prophetenbücher des AT aufgeschrieben wurden. Es ist also keine vereinfachende Betrachtung, den „Geist“ von Epochen in repräsentativen Werken der ars poetica und der scriptura aufspüren zu wollen. Seit dem fünften Jahrhundert vor Christus haben griechische Philosophen, die Tragiker Aischylos und Euripides, in Rom Seneca, Vergil, Ovid und Cicero mit ihren Werken dem kulturellen, aber auch dem sozialen und politischen Leben Orientierung gegeben.

Über die Wirkung von Dichtung war man sich früh im Klaren. Platon geht im fünften vorchristlichen Jahrhundert mehrfach auf die Bedeutung der Dichter ein. Im zehnten Buch der Politeia begründet er, warum Dichter aus dem Staat ausgeschlossen werden sollten: „Wollen wir also feststellen, dass von Homer an alle Dichter nur Nachbildner von Schattenbildern der Tugend seien […]. Und doch haben wir die größte Anklage gegen sie noch nicht vorgebracht: dass sie imstande sind, auch die Wohlgesinnten, einige wenige ausgenommen, zu verderben“. Mag sein, dass Dionysos von Syrakus auf Sizilien auch Platon als Dichter betrachtete und ihn, den er als Philosophen gerufen hatte, um sein Staatswesen neu zu ordnen, bald von allen Betätigungen ausschloss und verbannte. Später, im antiken Rom, traf der Bannspruch den populären Ovid.

Während der Renaissance, der Zeit des Humanismus und der Reformation bekamen Buch und Autor durch die Erfindung der Buchdruckerkunst, um das Jahr 1450 in Mainz, einen neuen Stellenwert in den kulturellen und religiösen Auseinandersetzungen. Der kanadische Medienwissenschaftler Marshall McLuhan prägte, um den Stellenwert deutlich zu machen, hierfür den Begriff „Gutenberg-Galaxis“. Mit Gutenberg sei das Buch zum Leitmedium geworden. Die große, auf Buch und Pamphlet, Handzetteln und Flugschriften beruhende Breitenwirkung von Erasmus von Rotterdam, Martin Luther, von Philipp Melanchthon oder Ulrich von Hutten sei ohne die Erfindung von Johannes Gensfleisch, gen. Gutenberg, nicht denkbar. 

Mit Voltaire und den weiteren Aufklärern bahnt sich ein neues Verständnis von Literatur an: Sie soll beitragen, die lange Epoche der Feudalherrschaft und des Klerikalismus zu beenden. Die bürgerlichen Revolutionen, an wichtigster Stelle die französische 1789 f., ist mit der Wirkungsgeschichte des geschriebenen und gesprochenen Wortes eng verbunden. Das gilt vor allem für die Schriften von Jean-Jacques Rousseau, die literarisch auch dann bemerkenswert sind, wenn sie sich, wie in seinem einflussreichen Essay über die Ungleichheit unter den Menschen (1755) oder in seinem von Robespierre so geschätzten Contrat social (1762) sachlichen Themen zuwenden. 

Im Kampf gegen das ancien régime und im Engagement für die Vervollkommnung des Menschen und seiner Gesellschaft gewinnen Dichter und Schriftsteller ein neues Selbstverständnis. Sie versuchen, als freie Schriftsteller ihre Existenz und Existenzberechtigung auf ihre künstlerische Subjektivität zu gründen. Das war nur in wenigen Fällen erfolgreich. Selbst ein Friedrich Schiller hat diese Unabhängigkeit nie erreicht, wie Thomas Neumann in seiner Abhandlung, Der Künstler in der bürgerlichen Gesellschaft (1968), zeigen konnte. Die Wirkung der Dichtkunst soll nach Schiller sein: Katharsis, Läuterung und Bewusstmachung jener Zustände, die den Menschen hindern, ein freies, selbstbewusstes Wesen zu sein.

Der Zusammenhang von Literatur und Gesellschaft ist seither selbst wiederum Thema literarischer Abhandlungen. Es bilden sich zwei Positionen heraus. Eine will beitragen, möglichst große Distanz von der Gesellschaft durch die Literatur zu gewinnen. Sie kann mit dem von Théophile Gautier geforderten Prinzip: l’art pour l’art umschrieben werden (dies hatte er als Motto programmatisch einem Roman vorangestellt). Die zweite Position sei mit dem Selbstverständnis des Jungen Deutschland charakterisiert. Diese Bewegung republikanisch und linksliberal eingestellter Schriftsteller, die zwischen 1830 und 1835 ihre Blütezeit hatte, habe eine konsequente „Einübung in öffentlichen Ungehorsam“ zum Ziel gehabt (so Jost Hermand in seiner Textsammlung bei Reclam).  Neue, auf Breitenwirkung angelegte literarische Formen kamen auf, wie die Satire, oft verbunden 

mit Karikaturen, und das politische Feuilleton. Ludwig Börne, Karl Gutzkow, Heinrich Heine, Heinrich Laube gehörten zu den Autoren. Man vertraute nicht mehr auf den Appell an Vernunft und Einsicht. Die angriffslustige Desillusionierung über die herrschenden Zustände wurde zu einer Maxime der schriftstellerischen Arbeit.  

2. Literatur in der bürgerlichen Gesellschaft

Der Roman als Beispiel In der bürgerlichen Gesellschaft, die als Gesellschaftsformation aus den Revolutionen gegen das ancien régime hervorging und dem städtischen Bürgertum, den Dritten Stand, zum Durchbruch verhalf, wurden auch für die Literatur neue ökonomische und kulturelle Bedingungen geschaffen. Die Absicht, ihre freiheitlichen Grundlagen zu verbessern, endete in der Revolution 1848/49 mit einem Misserfolg, besiegelt durch preußische Hilfe im nahen Rastatt. Stefan Heym hat die Ereignisse in seinem Roman, Lenz oder die Freiheit, ergreifend dargestellt.

Der Elan der Dichter und Schriftsteller des Jungen Deutschland  war erloschen. In den Schulen wurde religiös indoktriniert wie nie zuvor, umso nachhaltiger, weil erst jetzt das Schulwesen mit der Volksschule und den Gymnasien auf eine breitere Grundlage gestellt wurde. Aber zur Zensur konnte man nicht mehr zurückkehren. Der Kampf um bürgerliche Freiheiten war gedämpft; er hatte vielleicht mehr Fürsprecher im liberalen Unternehmertum als in der Literatur.  

Es war der aus der Normandie stammende Adlige Alexis de Tocqueville, kurzzeitig Außenminister Frankreichs, der im zweiten Band seines Klassikers, Über die Demokratie in Amerika (1840), auf die Zusammenhänge zwischen der neuen, vom Kommerz beherrschten Gesellschaft und der Literatur hinwies. Im XIII. Kapitel, Das literarische Gesicht des demokratischen Zeitalters, heißt es: „Die Demokratie lässt nicht nur den literarischen Geschmack in die Erwerbsklassen eindringen, sie führt den Erwerbssinn in die Literatur ein […]. In den demokratischen Literaturen wimmelt es von Schriftstellern, die in der Literatur nur ein Gewerbe sehen, und auf wenige große Schriftsteller […] kommen Tausende von Ideenverkäufern“.   Bei Honoré de Balzac, der dem Roman als Epochenphänomen zum Durchbruch verhalf, finden wir beides: einen ausgeprägten Geschäftssinn und große Literatur. Er hat das Verdienst, die entstehende bürgerliche Gesellschaft mit ihrem Banken- und Börsenwesen, ihrem Fabriksystem und den neuen,  geschäftigen Menschentypen eindringlich zu schildern, nicht nur in der hektischen Metropole Paris  mit ihren täglich erfahrbaren Veränderungen, sondern auch in der Provinz. Seine Romane erschienen zuerst, auf Fortsetzung angelegt, in Tageszeitungen. Seit der Erfindung der Schnellpresse in den 1820er Jahren wurden auch Journale mit ihren täglichen Neuigkeiten und Sensationen zu einem Medium der Literatur.

In Deutschland gehörte die Romantrilogie von Gustav Freytag, Soll und Haben zu den frühen Werken der Beschreibung bürgerlicher Lebensweisen und des von Banken und Börsen bestimmten Wirtschaftsgebarens. Theodor Fontanes Romane aus dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts,  schildern das wilhelminisch-preußische Kaiserreich in vielen Facetten, zumal denen von Militär und Adel. Die Sozialkritik und Brüchigkeit mancher Strukturen geht im breiten Erzählstrom oft unter. Deutlicher wurde in den späten 1880er und -90er Jahren Gerhart Hauptmann mit seinen Dramen, vor allem Die Weber. Der Stoff ging auf den Aufstand der schlesischen Weber in Peterswaldau, 1844, zurück. Im Jahr 1901 erschien Thomas Manns Buddenbrooks. Verfall einer Familie – ein Panorama der sozialen, politischen und kulturellen Bedingungen und Lebensweisen im bürgerlichen Zeitalter über drei Generationen.

3. Literatur als geistige Waffe. Weimarer und Bonner Republik 

Der Erste Weltkrieg führte gleich zu Beginn, August 1914, zu einer Wasserscheide unter den Schriftstellern im Hinblick auf ihr Engagement für oder gegen Frankreich.  Hier die deutsche Kultur, dort die französische Zivilisation mit ihren „Asphalt-Literaten“ (Anm.1). In seinen zuerst im November 1914, zu Beginn des Frankreichfeldzuges, in der Neuen Rundschau, der repräsentativen Literaturzeitschrift, veröffentlichten Gedanken im Kriege ging Thomas Mann ausführlich auf diesen Gegensatz ein. Die Betrachtungen eines Unpolitischen, an denen er im Weltkrieg schrieb, führten das Thema weiter aus: in weltgeschichtlicher, zivilisations- und demokratiekritischer Perspektive. 

In diesem Werk habe er sich, wie er 1940 vor Studenten der Universität Princeton ausführte, “dem, was ich ‚Demokratie’ nannte, nämlich die Politisierung des Geistes im Namen der Kultur und sogar der Freiheit, aus allen Kräften widersetzt“. Es sei das Werk einer tiefen Krise gewesen. „Kurzum, das demokratische Bekenntnis drängte sich auf die Lippen und wollte abgelegt sein. Ich danke es meinem guten Genius, dass ich es  nicht zurückhielt“. Thomas Mann wurde zu einem Fürsprecher der Weimarer Republik. In der Rede zum 60. Geburtstag seines Bruders Heinrich, Vom Beruf des deutschen Schriftstellers in unserer Zeit, sprach er von „staatlich-gesellschaftlicher Anerkennung, Einbeziehung und Sichtbarmachung der Literatur durch den neuen republikanischen Staat“.

In der Bonner Republik kann von „Sichtbarmachung der Literatur“ durch politische Repräsentanten zunächst keine Rede sein. Die Werke von Heinrich Böll (Anm. 2), die die Nachkriegszustände so schilderten, dass sie auch die vorausgehende Naziherrschaft und ihren Ungeist mit einbezogen, waren kaum dazu angetan, in der konservativen, von den Kirchen restaurativ mit geprägten Bonner Republik Zustimmung bei der Machtelite zu finden. Das änderte sich erst seit Mitte der 1960er Jahre, zumal mit der Kanzlerschaft von Willy Brandt ab 1969. Dieser waren seit 1965 die Aufsehen erregenden Wahlkampfreden des inzwischen weltberühmten Schriftstellers Günter Grass

vorausgegangen, der mit selbst gemalten Plakaten für die Es-Pe-De durch die Lande zog – und sich als „Blechtrommler“ beschimpfen lassen musste (wie ich es in Münster 1965 erlebt habe; andernorts wurde er mit Tomaten und Eiern beworfen).

4. Adorno zum Engagement von Literatur und zur Autonomie der Lyrik

In zwei Essays ging Theodor W. Adorno der Frage nach, wie das gesellschaftliche Engagement von Schriftstellern zu beurteilen ist (Noten zur Literatur III) und ob und wie durch Lyrik Distanz von  der Gesellschaft gewonnen werden kann (Noten zur Literatur I). Der Essay Engagement, zuerst 1962 in der Neuen Rundschau erschienen, ist eine Auseinandersetzung mit Jean-Paul Sartres Was ist Literatur? (frz. 1948; dt. rde 1958), sowie mit dessen Theaterstücken und denen von Bertolt Brecht.   

Es sei Sartre darum gegangen, Kunst überhaupt, nicht nur die Literatur, aus dem Pantheon der bloßen Anschauung und Verehrung herauszuholen und sie der gesellschaftlichen Aktualität und ihren geistigen und politischen Auseinandersetzungen auszusetzen. Adorno bestreitet die Prämisse Sartres – hier Engagement, dort l’art pour l’art –,  weil sie die jedem Kunstwerk innewohnende Verselbstständigung, auch gegenüber dem Schöpfer bzw. Autor, unterschlage. Diese „Verselbstständigung der Kunst gegen das Reale“ gelte für Literatur so lange, wie sie nicht zu reinen Propagandazwecken verfasst sei. Aber letztlich erwarte sich Sartre keine Veränderung der Welt durch die Literatur – eine Position, die später auch Marcel Reich-Ranicki einnahm. Wie bereits angeführte Beispiele belegen, kann diese Position bestritten werden.

Sehr deutlich wird Adorno in seiner Auseinandersetzung mit den um 1960 noch viel gespielten Theaterstücken Sartres. Sein Engagement gleite in die bloße Gesinnung ab, dem „extremen Subjektivismus seiner Philosophie gemäß, in der trotz aller materialistischen Untertöne die deutsche Spekulation nachhallt“. Gemeint ist Sartres Philosophie des Existentialismus, des „Geworfenseins“ in die Existenz, sowie seine Abhängigkeit von Heidegger. Adorno expliziert das an einem der bekanntesten Stücke Sartres, Geschlossene Gesellschaft (uraufgeführt in Paris1944), in dem es am Schluss heißt: „Die Hölle, das sind die anderen“. Das klinge wie ein Zitat aus seinem philosophischen Hauptwerk, Das Sein und das Nichts (der Titel ist eine Anspielung auf Heideggers Sein und Zeit).

In einer Rede über Lyrik und Gesellschaft (1957) bezeichnet Adorno Lyrik als „eine Sphäre des Ausdrucks, die ihr Wesen geradezu daran hat, die Macht der Gesellschaft sei’s nicht anzuerkennen, sei’s, wie bei Baudelaire oder Nietzsche, durchs Pathos der Distanz zu überwinden“. Die Versenkung ins Individuierte „erhebe das lyrische Gedicht dadurch zum Allgemeinen, dass es Unentstelltes, Unerfasstes, noch nicht Subsummiertes in die Erscheinung setzt und so geistig etwas vorwegnimmt von einem Zustand, in dem kein schlecht Allgemeines, nämlich zutiefst Partikulares mehr das andere, Menschliche fesselte“. Die „rückhaltlose Individuation“ kann allerdings Schiffbruch erleiden, da das lyrische Ich keine Macht darüber hat, „ob sie nicht in der Zufälligkeit der bloßen abgespalteten Existenz verharrt“ (über Lyrik als Charakteristikum einer Epoche vgl. Anm. 3).

Adorno vertraute darauf, dass das lyrische Ich bei der gesuchten Ferne zum schlechten Allgemeinen beitragen kann, die gesellschaftliche Situation zu verbessern. Die Philosophie und Soziologie der Frankfurter Schule – repräsentiert durch Max Horkheimer und Theodor W. Adorno – hatte zum Ziel, durch Aufklärung das falsche Bewusstsein von sich selbst und über die gesellschaftlichen Zustände zu überwinden. Daran müssen auch Literatur und die Künste mitwirken. Adorno lobte diesbezüglich die Lyrik des spanischen Dichters Federico Garcia Lorca, den die Schergen Francos 1936 ermordeten, und Gedichte von Bertolt Brecht, „dem sprachliche Integrität zuteil ward, ohne dass er den Preis des Esoterischen hätte entrichten müssen“.

5. Die gesellschaftliche Interessenvertretung der Literatur

Das Verhältnis von Literatur und Gesellschaft wird institutionell repräsentiert durch zwei Interessenvertretungen für Schriftsteller, den PEN-Club und den Verband Deutscher Schriftsteller. 1921 wurde in London durch Initiative der Schriftstellerin Caterine Scott ein Club der Poets, Essayists und Novellists, abgekürzt PEN, gegründet. Der Name war klug gewählt, denn engl. pen heißt Feder, das uralte Instrument der Schreibenden. Zu den frühen Mitgliedern gehörten die renommierten Autoren Joseph Conrad, George Bernard Shaw und H. G. Wells. Der PEN-Club fand schnell internationale Verbreitung.

Dem PEN-Club trat der 1969 in Köln gegründete Verband Deutscher Schriftsteller an die Seite. Es waren prosperierende Zeiten, so dass Heinrich Böll in seiner Eröffnungsrede ein „Ende der Bescheidenheit“ einfordern konnte. Böll führte u. a. aus: „Wir, die Schriftsteller, sind tarifge- gebundene Mitarbeiter einer Großindustrie“. Er hätte mit Adorno und Horkheimer auch von „Kulturindustrie“ sprechen können. Was Walter Benjamin über das Kunstwerk ganz allgemein ausgeführt hat: dass es der technischen Reproduzierbarkeit unterworfen ist, gilt in hohem Maße für das gesprochene und geschriebene Wort des Schriftstellers: es unterliegt der technischen, nun vor allem der digitalen Vermittlung und Reproduktion. Damit stellen sich Probleme der Verbreitung und der Vergütung schriftstellerischer Arbeit ganz neuer Art.

Heute, in einer völlig anderen gesellschaftlichen Situation, könnte die Forderung Bölls so nicht mehr erhoben werden. Die ökonomische Situation der Schriftsteller ist enorm angespannt. Von ihr sprach der Karlsruher Schriftsteller Matthias Kehle in einem Interview mit Sabine Rahner im Badischen Tagblatt am 1. April dieses Jahres. Von den ca. 400 Schriftstellern in BadenWürttemberg könne, so Kehle, die große Mehrzahl nicht von ihren Honoraren leben. Er betonte auch, dass sich vor allem kleinere Verlage in einer äußerst schwierigen Situation befänden. „Wenn sich der Kulturbetrieb nach der Krise wieder berappelt, wird damit zu rechnen sein, dass die öffentliche Hand einsparen muss. Und wo macht sie das? Bei der Kultur“.

6. Ausblick Literatur und Gesellschaft – das ist, mit Theodor Fontane gesprochen, „ein weites Feld“

Auf diesem weiten Feld: von der erzählenden zur dramatischen, von der erbauenden bis zur fiktiven, von der historisch-romanhaften bis zur utopischen Literatur konnte nur wenig beackert werden. 

Wenn der Philosoph Georg Friedrich Wilhelm Hegel, der in diesem Jahr wie Beethoven und Hölderlin seinen 250. Geburtstag hat, von der Philosophie sagte, sie sei ihre Zeit in Gedanken  gefasst, dann gilt das in hohem Maße auch von der Literatur. Wollen wir uns der Moral und Sitte, der Bräuche und Lebensgewohnheiten einer bestimmten Epoche vergewissern, dann empfiehlt es sich, repräsentative Literatur dieser Zeit oder für diese Zeit heranzuziehen. Für den Dreißigjährigen Krieg wären das vielleicht der Grimmelshausen und die großartige Darstellung von Golo Mann in seinem Wallenstein, und nun auch „Tyll“ von Daniel Kehlmann. Für das bürgerliche Zeitalter wurden Honoré de Balzac, Theodor Fontane und Thomas Mann genannt. Und für die Jetztzeit? In dem Maße, wie die Welt komplexer, die sozialen Schichten und Klassen differenzierter und die Lebensgewohnheiten teils individualistischer, teils durch die mediale und digitalisierte Welt mit ihren Netzwerken einheitlicher geworden sind, ist das viel schwieriger. 

Diese Beispiele zeigen auch, um abschließend des Soziologen Max Weber zu gedenken, der vor einhundert Jahren an der damaligen Pandemie, der Spanischen Grippe, verstarb: Wenn das Licht, das auf bedeutende Kulturerscheinungen geworfen wurde, weiter gezogen ist, dann muss sich auch die Literatur darauf einstellen und die eigene und vergangene Epochen neu ausleuchten – als Variation eines Themas ohne Grenzen: der conditio humana.

Anmerkungen 1) Der herabsetzende Ausdruck „Asphalt-Literat“ wurde bereits auf Heinrich Mann angewandt. Zu trauriger Berühmtheit gelangte er durch die Rede von Propagandaminister Joseph Goebbels bei der Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz am 10. Mai 1933, als er damit Werke der „wurzellosen Großstadtliteratur“ brandmarkte.

2) Zu denken ist an folgende Romane von Heinrich Böll: Wo warst Du Adam (1951); Haus ohne  Hüter (1953); Billard um halb zehn (1959); Ansichten eines Clowns (1963; der Vorabdruck in der Süddeutschen Zeitung hatte bereits zu heftigen Kontroversen geführt); Frauen vor Flusslandschaft (1985; Bölls letzter Roman).

3) Eduard Schäfers, Die Poesie und ihre gesellschaftliche Bedeutung. Ein Überblick zu deutschsprachigen Gedichten durch die Jahrhunderte, Cuvillier Verlag, Göttingen 1919

Bernhard Schäfers war bis zu seiner Emeritierung Leiter des Instituts für Soziologie der Universität Karlsruhe (TH; jetzt: KIT)

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Die Philosophisch-Literarische Gesellschaft Baden-Baden e.V. (PHL) veranstaltet in der Regel sechs Vorträge bzw. Lesungen im Jahr, mit namhaften Wissenschaftler*innen und Schriftsteller*innen als Referent*innen. Die Themen reflektieren Grundfragen der menschlichen Existenz, ermöglichen die Begegnung mit bedeutenden Persönlichkeiten des kulturellen Lebens, erörtern in einem breiten Spektrum Aspekte der Kunst, der Wissenschaft und der Kultur.

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Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes und insbesondere im Blog den Dienst Gravatar der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, ein.

Gravatar ist ein Dienst, bei dem sich Nutzer anmelden und Profilbilder und ihre E-Mailadressen hinterlegen können. Wenn Nutzer mit der jeweiligen E-Mailadresse auf anderen Onlinepräsenzen (vor allem in Blogs) Beiträge oder Kommentare hinterlassen, können so deren Profilbilder neben den Beiträgen oder Kommentaren dargestellt werden. Hierzu wird die von den Nutzern mitgeteilte E-Mailadresse an Gravatar zwecks Prüfung, ob zu ihr ein Profil gespeichert ist, verschlüsselt übermittelt. Dies ist der einzige Zweck der Übermittlung der E-Mailadresse und sie wird nicht für andere Zwecke verwendet, sondern danach gelöscht.

Die Nutzung von Gravatar erfolgt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO, da wir mit Hilfe von Gravatar den Beitrags- und Kommentarverfassern die Möglichkeit bieten ihre Beiträge mit einem Profilbild zu personalisieren.

Durch die Anzeige der Bilder bringt Gravatar die IP-Adresse der Nutzer in Erfahrung, da dies für eine Kommunikation zwischen einem Browser und einem Onlineservice notwendig ist. Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung der Daten durch Gravatar finden sich in den Datenschutzhinweisen von Automattic: https://automattic.com/privacy/.

Wenn Nutzer nicht möchten, dass ein mit Ihrer E-Mail-Adresse bei Gravatar verknüpftes Benutzerbild in den Kommentaren erscheint, sollten Sie zum Kommentieren eine E-Mail-Adresse nutzen, welche nicht bei Gravatar hinterlegt ist. Wir weisen ferner darauf hin, dass es auch möglich ist eine anonyme oder gar keine E-Mailadresse zu verwenden, falls die Nutzer nicht wünschen, dass die eigene E-Mailadresse an Gravatar übersendet wird. Nutzer können die Übertragung der Daten komplett verhindern, indem Sie unser Kommentarsystem nicht nutzen.

Abruf von Emojis und Smilies

Innerhalb unseres WordPress-Blogs werden grafische Emojis (bzw. Smilies), d.h. kleine grafische Dateien, die Gefühle ausdrücken, eingesetzt, die von externen Servern bezogen werden. Hierbei erheben die Anbieter der Server, die IP-Adressen der Nutzer. Dies ist notwendig, damit die Emojie-Dateien an die Browser der Nutzer übermittelt werden können. Der Emojie-Service wird von der Automattic Inc., 60 29th Street #343, San Francisco, CA 94110, USA, angeboten. Datenschutzhinweise von Automattic: https://automattic.com/privacy/. Die verwendeten Server-Domains sind s.w.org und twemoji.maxcdn.com, wobei es sich unseres Wissens nach um sog. Content-Delivery-Networks handelt, also Server, die lediglich einer schnellen und sicheren Übermittlung der Dateien dienen und die personenbezogenen Daten der Nutzer nach der Übermittlung gelöscht werden.

Hosting

Die von uns in Anspruch genommenen Hosting-Leistungen dienen der Zurverfügungstellung der folgenden Leistungen: Infrastruktur- und Plattformdienstleistungen, Rechenkapazität, Speicherplatz und Datenbankdienste, Sicherheitsleistungen sowie technische Wartungsleistungen, die wir zum Zwecke des Betriebs dieses Onlineangebotes einsetzen.

Hierbei verarbeiten wir, bzw. unser Hostinganbieter Bestandsdaten, Kontaktdaten, Inhaltsdaten, Vertragsdaten, Nutzungsdaten, Meta- und Kommunikationsdaten von Kunden, Interessenten und Besuchern dieses Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen an einer effizienten und sicheren Zurverfügungstellung dieses Onlineangebotes gem. Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO i.V.m. Art. 28 DSGVO (Abschluss Auftragsverarbeitungsvertrag).

Erhebung von Zugriffsdaten und Logfiles

Wir, bzw. unser Hostinganbieter, erhebt auf Grundlage unserer berechtigten Interessen im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO Daten über jeden Zugriff auf den Server, auf dem sich dieser Dienst befindet (sogenannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Logfile-Informationen werden aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung von Missbrauchs- oder Betrugshandlungen) für die Dauer von maximal 7 Tagen gespeichert und danach gelöscht. Daten, deren weitere Aufbewahrung zu Beweiszwecken erforderlich ist, sind bis zur endgültigen Klärung des jeweiligen Vorfalls von der Löschung ausgenommen.

Google Tag Manager

Google Tag Manager ist eine Lösung, mit der wir sog. Website-Tags über eine Oberfläche verwalten können (und so z.B. Google Analytics sowie andere Google-Marketing-Dienste in unser Onlineangebot einbinden). Der Tag Manager selbst (welches die Tags implementiert) verarbeitet keine personenbezogenen Daten der Nutzer. Im Hinblick auf die Verarbeitung der personenbezogenen Daten der Nutzer wird auf die folgenden Angaben zu den Google-Diensten verwiesen. Nutzungsrichtlinien: https://www.google.com/intl/de/tagmanager/use-policy.html.

Google Analytics

Wir setzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google LLC („Google“) ein. Google verwendet Cookies. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Benutzung des Onlineangebotes durch die Nutzer werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert.

Google ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt000000001L5AAI&status=Active).

Google wird diese Informationen in unserem Auftrag benutzen, um die Nutzung unseres Onlineangebotes durch die Nutzer auszuwerten, um Reports über die Aktivitäten innerhalb dieses Onlineangebotes zusammenzustellen und um weitere, mit der Nutzung dieses Onlineangebotes und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen, uns gegenüber zu erbringen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden.

Wir setzen Google Analytics nur mit aktivierter IP-Anonymisierung ein. Das bedeutet, die IP-Adresse der Nutzer wird von Google innerhalb von Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum gekürzt. Nur in Ausnahmefällen wird die volle IP-Adresse an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gekürzt.

Die von dem Browser des Nutzers übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die Nutzer können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung ihrer Browser-Software verhindern; die Nutzer können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf ihre Nutzung des Onlineangebotes bezogenen Daten an Google sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem sie das unter folgendem Link verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de.

Weitere Informationen zur Datennutzung durch Google, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten, erfahren Sie in der Datenschutzerklärung von Google (https://policies.google.com/technologies/ads) sowie in den Einstellungen für die Darstellung von Werbeeinblendungen durch Google (https://adssettings.google.com/authenticated).

Die personenbezogenen Daten der Nutzer werden nach 14 Monaten gelöscht oder anonymisiert.

Onlinepräsenzen in sozialen Medien

Wir unterhalten Onlinepräsenzen innerhalb sozialer Netzwerke und Plattformen, um mit den dort aktiven Kunden, Interessenten und Nutzern kommunizieren und sie dort über unsere Leistungen informieren zu können. Beim Aufruf der jeweiligen Netzwerke und Plattformen gelten die Geschäftsbedingungen und die Datenverarbeitungsrichtlinien deren jeweiligen Betreiber.

Soweit nicht anders im Rahmen unserer Datenschutzerklärung angegeben, verarbeiten wir die Daten der Nutzer sofern diese mit uns innerhalb der sozialen Netzwerke und Plattformen kommunizieren, z.B. Beiträge auf unseren Onlinepräsenzen verfassen oder uns Nachrichten zusenden.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

Wir setzen innerhalb unseres Onlineangebotes auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Inhalts- oder Serviceangebote von Drittanbietern ein, um deren Inhalte und Services, wie z.B. Videos oder Schriftarten einzubinden (nachfolgend einheitlich bezeichnet als “Inhalte”).

Dies setzt immer voraus, dass die Drittanbieter dieser Inhalte, die IP-Adresse der Nutzer wahrnehmen, da sie ohne die IP-Adresse die Inhalte nicht an deren Browser senden könnten. Die IP-Adresse ist damit für die Darstellung dieser Inhalte erforderlich. Wir bemühen uns nur solche Inhalte zu verwenden, deren jeweilige Anbieter die IP-Adresse lediglich zur Auslieferung der Inhalte verwenden. Drittanbieter können ferner so genannte Pixel-Tags (unsichtbare Grafiken, auch als „Web Beacons“ bezeichnet) für statistische oder Marketingzwecke verwenden. Durch die „Pixel-Tags“ können Informationen, wie der Besucherverkehr auf den Seiten dieser Website ausgewertet werden. Die pseudonymen Informationen können ferner in Cookies auf dem Gerät der Nutzer gespeichert werden und unter anderem technische Informationen zum Browser und Betriebssystem, verweisende Webseiten, Besuchszeit sowie weitere Angaben zur Nutzung unseres Onlineangebotes enthalten, als auch mit solchen Informationen aus anderen Quellen verbunden werden.

Google Fonts

Wir binden die Schriftarten („Google Fonts“) des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Google ReCaptcha

Wir binden die Funktion zur Erkennung von Bots, z.B. bei Eingaben in Onlineformularen („ReCaptcha“) des Anbieters Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA, ein. Datenschutzerklärung: https://www.google.com/policies/privacy/, Opt-Out: https://adssettings.google.com/authenticated.

Verwendung von Facebook Social Plugins

Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse, Optimierung und wirtschaftlichem Betrieb unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Social Plugins („Plugins“) des sozialen Netzwerkes facebook.com, welches von der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Irland betrieben wird („Facebook“). Die Plugins können Interaktionselemente oder Inhalte (z.B. Videos, Grafiken oder Textbeiträge) darstellen und sind an einem der Facebook Logos erkennbar (weißes „f“ auf blauer Kachel, den Begriffen „Like“, „Gefällt mir“ oder einem „Daumen hoch“-Zeichen) oder sind mit dem Zusatz „Facebook Social Plugin“ gekennzeichnet. Die Liste und das Aussehen der Facebook Social Plugins kann hier eingesehen werden: https://developers.facebook.com/docs/plugins/.

Facebook ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäische Datenschutzrecht einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000GnywAAC&status=Active).

Wenn ein Nutzer eine Funktion dieses Onlineangebotes aufruft, die ein solches Plugin enthält, baut sein Gerät eine direkte Verbindung mit den Servern von Facebook auf. Der Inhalt des Plugins wird von Facebook direkt an das Gerät des Nutzers übermittelt und von diesem in das Onlineangebot eingebunden. Dabei können aus den verarbeiteten Daten Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Wir haben daher keinen Einfluss auf den Umfang der Daten, die Facebook mit Hilfe dieses Plugins erhebt und informiert die Nutzer daher entsprechend unserem Kenntnisstand.

Durch die Einbindung der Plugins erhält Facebook die Information, dass ein Nutzer die entsprechende Seite des Onlineangebotes aufgerufen hat. Ist der Nutzer bei Facebook eingeloggt, kann Facebook den Besuch seinem Facebook-Konto zuordnen. Wenn Nutzer mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den Like Button betätigen oder einen Kommentar abgeben, wird die entsprechende Information von Ihrem Gerät direkt an Facebook übermittelt und dort gespeichert. Falls ein Nutzer kein Mitglied von Facebook ist, besteht trotzdem die Möglichkeit, dass Facebook seine IP-Adresse in Erfahrung bringt und speichert. Laut Facebook wird in Deutschland nur eine anonymisierte IP-Adresse gespeichert.

Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie die diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer, können diese den Datenschutzhinweisen von Facebook entnehmen: https://www.facebook.com/about/privacy/.

Wenn ein Nutzer Facebookmitglied ist und nicht möchte, dass Facebook über dieses Onlineangebot Daten über ihn sammelt und mit seinen bei Facebook gespeicherten Mitgliedsdaten verknüpft, muss er sich vor der Nutzung unseres Onlineangebotes bei Facebook ausloggen und seine Cookies löschen. Weitere Einstellungen und Widersprüche zur Nutzung von Daten für Werbezwecke, sind innerhalb der Facebook-Profileinstellungen möglich: https://www.facebook.com/settings?tab=ads  oder über die US-amerikanische Seite http://www.aboutads.info/choices/  oder die EU-Seite http://www.youronlinechoices.com/. Die Einstellungen erfolgen plattformunabhängig, d.h. sie werden für alle Geräte, wie Desktopcomputer oder mobile Geräte übernommen.

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